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Viel los beim „6. Berufsfeuerwehrtag“ der Jugendfeuerwehr

Am Ende der Sommerferien organisiert das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr Kempfeld immer ein mehrtägiges Ferienprogramm für ihren Feuerwehrnachwuchs. In diesem Jahr wurde der „6. Berufsfeuerwehrtag“ abgehalten. Die Veranstaltung fand von Donnerstag bis Sonntag statt.
Zu Beginn begrüßte Jugendfeuerwehrwart Carsten Weiand und sein Stellvertreter Dominik Olck die Jugendlichen.
Anschließend wurde das von der Ortsgemeinde Kempfeld wieder zur Verfügung gestellte Gemeindehaus für die vier Tage hergerichtet. Ein Teil des Gebäudes wurde zum Aufenthalts- und Verpflegungsraum umfunktioniert, ein anderer zum Schlafraum.
Danach stand ein Besuch der Stützpunktfeuerwehr Herrstein/Niederwörresbach auf dem Programm. Jugendfeuerwehrwart Weiand zeigte zunächst den Mädchen und Jungen die Räumlichkeiten des Feuerwehrgerätehauses. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von der zentralen Atemschutzwerkstatt, der Schlauchpflegeanlage sowie der Einsatzleitzentrale. Weiterhin konnte sich der Feuerwehrnachwuchs die Einsatzfahrzeuge anschauen.
Zum Abschluss des Tages fand eine Nachtwanderung rund um die Ortsgemeinde Kempfeld statt.
Da ein Feuerwehrangehöriger körperlich fit sein muss, stand am nächsten Tag ein Besuch des Moselbades in Cochem auf dem Programm. Bei verschiedenen Wasserschlachten konnte sich der Feuerwehrnachwuchs mal so richtig austoben. Anschließend besuchte die Gruppe die Minigolfanlage in Traben-Trarbrach.
Nach dem Abendessen folgte die erste Alarmierung für die Jugendfeuerwehr Kempfeld. In Kempfeld am Bauhof war ein Garagenbrand gemeldet worden. Schnell waren die Einsatzfahrzeuge besetzt und das „Brandobjekt“ konnte angefahren werden. Nach Erkundung durch die Gruppenführerin, die in den Tagen von Josephine Berger „gespielt“ wurde, folgte der Einsatzbefehl. Es wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und der Brand konnte durch den Angriffstrupp mit Tobias Lenhardt und Lars Lindecke schnell gelöscht werden.
Am nächsten Morgen wurde ein Brand an der Tankstelle Jungbluth gemeldet. Wieder war ein schnelles Ausrücken notwendig. Durch Schweißarbeiten entstand ein Brand im Werkstattgebäude und eine Person wurde vermisst. Aber auch diesen Einsatz meisterten die Jugendlichen mit Bravour.
Danach war die Jugendfeuerwehr bei Kfz Lindecke zum Mittagessen eingeladen. Bei Andrea und Manfred Lindecke gab es Schnitzel mit Pommes Frites.
Nachdem alle gestärkt waren, fuhr der Feuerwehrnachwuchs
zum Wildfreigehege Wildenburg. Der Hunsrückverein hatte an diesem Tag sein Sommerfest. Die Jugendlichen stellten mit ihren Betreuern die Einsatzfahrzeuge aus. Weiterhin wurde für die Besucher ein Wasserspiel organisiert.
Nach der Rückkehr zum Gerätehaus lies die nächste Alarmierung nicht lange auf sich warten: Vermisstensuche im Bereich des Waldes an der Steinbachtalsperre. Anhand der Rettungskarte Forst wurde das Suchgebiet eingegrenzt. Dann konnten die in Gruppen eingeteilten Jugendlichen mit der Personensuche beginnen. Schnell war die Person gefunden und konnte dem Rettungsdienst zur Betreuung und Versorgung übergeben werden.
Anschließend wurde gemeinsam gegrillt.
Zu einem Besuch erschien auch der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Herrstein, Nils Heidrich. Er wollte sich persönlich ein Bild vom Berufsfeuerwehrtag der Kempfelder Jugendfeuerwehr machen. Er fand lobende und anerkennende Worte für die Organisation und den Ablauf der gesamten Veranstaltung.
Nach einem DVD- und Spieleabend folgte die verdiente Nachtruhe. Diese sollte aber nicht lange anhalten. Um 1.00 Uhr lief ein weiterer Alarm: Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf dem Festplatz in Kempfeld. Auch bei diesem Einsatz konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen. Zunächst musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden. Das verunfallte Fahrzeug wurde mit Hilfe von Rüsthölzern unterbaut, der Brandschutz wurde sichergestellt und die Person konnte patientengerecht aus dem Fahrzeug befreit werden.
Der letzte Einsatz folgte sonntags nach dem Frühstück. Ein Flächenbrand musste bekämpft werden. Es wurde eine Wasserversorgung über acht B-Schläuche aufgebaut. Anschließend konnte der Brand mit zwei C-Strahlrohren bekämpft werden.
Bei der abschließenden Manöverkritik lobte Jugendfeuerwehrwart Carsten Weiand das vorbildliche Benehmen der Jugendlichen, die mit viel Spaß und Freude mitgearbeitet hatten. Weiterhin dankte Weiand den vielen Helfern sowie der Ortsgemeinde Kempfeld für die Unterstützung.

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